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	<title>Provision Archive | HVR</title>
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	<description>Achim Voigt</description>
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		<title>Hat Handelsvertreter Anspruch auf Provision, wenn Geschäfte nicht ausgeführt werden?</title>
		<link>https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/hat-handelsvertreter-anspruch-auf-provision-wenn-geschaefte-nicht-ausgefuehrt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim Voigt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 13:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Provision]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Regulär hat der Handelsvertreter Anspruch auf Provision für die von ihm vermittelten Geschäfte (§ 87 Abs. 1 S. 1 HGB). Die Provision wird fällig, wenn der Unternehmer das Geschäft ausgeführt hat, soweit dazu nichts Abweichendes vereinbart ist (§ 87 Abs. 1 S. 1 HGB). Regelmäßig wird in Handelsvertreterverträgen vereinbart, dass die Provision erst fällig wird, wenn der Kunde bezahlt hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/hat-handelsvertreter-anspruch-auf-provision-wenn-geschaefte-nicht-ausgefuehrt-werden/">Hat Handelsvertreter Anspruch auf Provision, wenn Geschäfte nicht ausgeführt werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p>Als Folge der Corona-Pandemie sind die „normalen“ Vertragsverhältnisse in vielen Fällen jedoch gestört. Unternehmer können infolge von Betriebsstillstand und/ oder unterbrochenen Lieferketten ihren vertraglichen Pflichten gegenüber ihren Kunden nicht oder nicht voll umfänglich nachkommen. Mangels Ausführung der Geschäfte durch Unternehmen und/ oder Zahlung von Kunden stellt sich die Frage, ob Provisionsansprüche des Handelsvertreters ausfallen oder bestehen bleiben.</p>
<p>Grundsätzlich sind Verträge zu einzuhalten, wie sie ursprünglich geschlossen sind. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie können jedoch zu Ausnahmen und Abweichungen von diesem Grundsatz führen.</p>
<p>Zunächst gelten für die jeweiligen Vertragspartner beiderseitige Rücksichtspflichten (§ 241 Abs. 2 BGB). Ferner kann einem Vertragspartner die Leistung unmöglich oder unzumutbar werden (§ 275 BGB). Auch kann die Anpassung des geschlossenen Vertrages und der damit versprochenen Leistungen wegen gestörter Geschäftsgrundlage erforderlich werden (§ 313 BGB).</p>
<h2>Haben Handelsvertreter Anspruch auf Provision, wenn Geschäfte wegen Corona nicht ausgeführt werden?</h2>
<p>Grundvoraussetzung für einen Anspruch auf Provision ist die erfolgreiche Geschäftsvermittlung durch den Handelsvertreter (Ausnahme Bezirksvertretung). Ist die Vermittlung erfolgt, aber das Geschäft infolge der Corona-Pandemie z.B. wegen Lieferschwierigkeiten oder Betriebsschließung nicht oder nicht vollständig ausgeführt und/oder verweigert der Kunde die Annahme der Ware, tritt vom Vertrag zurück oder bezahlt nicht, kann sich das auf den Provisionsanspruch auswirken.</p>
<p>Gemäß § 87 a Absatz 3 HGB behält der Handelsvertreter seinen Provisionsanspruch, wenn das Unternehmen die Nichtausführung des Geschäfts, so wie es abgeschlossen wurde, zu vertreten hat.</p>
<h2>Nichtausführung des abgeschlossenen Geschäfts durch das Unternehmen in Corona-Krise</h2>
<p>Ist z.B. der Betrieb geschlossen oder die Lieferkette wegen der Corona-Pandemie unterbrochen, so dass das vertretene Unternehmen die bestellte Ware nicht oder nicht voll umfänglich liefern kann, wird sich das Unternehmen regelmäßig auf „Höhere Gewalt“ berufen. Lieferverträge enthalten regelmäßig derartige Klauseln „Force Majeure/ Höherer Gewalt“, wodurch das Unternehmen ersatzlos von der Leistungspflicht befreit wird oder die vereinbarte Lieferfrist hinausgeschoben werden kann.</p>
<p>Ist eine solche Klausel in den Lieferverträgen nicht enthalten, so kann sich das Unternehmen bei Vorliegen der Voraussetzungen auf die Unmöglichkeit der Leistungserbringung (§ 275 BGB) oder die Störung der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) berufen.</p>
<p>Unmöglichkeit gemäß § 275 BGB mit der Folge des Entfalls der Pflicht des Unternehmens, die vereinbarte Leistung zu erfüllen tritt dann ein, wenn die Leistungspflicht unmöglich oder unverhältnismäßig geworden ist. Bevor sich das Unternehmen hierauf berufen kann, muss es alle machbaren und zumutbaren Möglichkeiten der Vertragserfüllung/ Lieferung versuchen, selbst wenn dies zu einem erhöhten Aufwand zulasten des Gewinns gehen würde.</p>
<p>Nur wenn der geschlossene Vertrag auf andere Weise nachweislich vom Unternehmen nicht erfüllt werden kann, kann sich das Unternehmen auf Unmöglichkeit berufen und wird von der Erbringung der Leistungspflicht frei. Ein Anspruch auf Schadensersatz des Kunden wegen nicht erfolgter Lieferung besteht nur, wenn das Unternehmen das zu vertreten hat. Corona bedingt wird dem Unternehmen wohl ein Verschulden nicht zur Last gelegt werden können. Ausnahmen dazu können natürlich vorliegen, wenn im Einzelfall die Lieferung oder Ersatzlieferung dennoch möglich wäre oder z.B. die Unmöglichkeit der Geschäftsausführung schon bei Abschluss des Geschäfts für das Unternehmen erkennbar war und keine geeigneten Vorkehrungen getroffen worden sind.</p>
<p>Hat das Unternehmen die Unmöglichkeit nicht zu vertreten, schlägt dies auch auf die Provision für den Handelsvertreter durch. Die Provision kann in dem Fall nicht verlangt werden, es sei denn das Geschäft kann noch zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden.</p>
<h2>Verweigerung der Abnahme durch den Kunden / Rücktritt vom Vertrag wegen Corona-Krise</h2>
<p>Nach den Allgemeinen Lieferbedingungen von Unternehmen haben Kunden regelmäßig kein Recht, die Annahme der gelieferten Ware zu verweigern oder vom geschlossenen Vertrag zurückzutreten. Dieses Recht besteht regelmäßig nur bei ausdrücklicher Vereinbarung.</p>
<p>Allein durch ein vertragswidriges Kundenverhalten (Verweigerung der Abnahme, Kundenstorno) verliert der Handelsvertreter seinen Anspruch auf Provision nicht.</p>
<p>Kommt das Unternehmen dem Kunden entgegen und einigt sich über die Stornierung des Vertragsschlusses auf freiwilliger Basis, ohne dass es hierfür einen Rechtsgrund gibt, verliert der Handelsvertreter auch hierdurch seinen Anspruch auf Provision nicht, weil das Unternehmen dann die Nichtausführung des vermittelten Geschäfts zu vertreten hat (§ 87a Abs. 3 HGB).</p>
<p>Durch die Corona-Pandemie ist es aber denkbar, dass Kunden bedingt durch behördlich angeordnete Ladenschließungen und/ oder Absatzschwierigkeiten beim Abverkauf von Saisonware die bestellte Ware nicht oder nicht in vollem Umfang verkaufen können. Insofern können Sie die bestellte Ware nicht so verwenden, wie dies bei der ursprünglichen Bestellung geplant war.</p>
<p>Wenn in solchen Fällen keine vertraglichen Regelungen über den Widerruf der Bestellung oder den Rücktritt vom geschlossenen Vertrag bestehen, können sich solche betroffenen Kunden unter Umständen auf die Unmöglichkeit oder auch die Störung der Geschäftsgrundlage berufen, wenn sie bei Vertragsabschluss von der Corona bedingten wirtschaftlichen und tatsächlichen Verkaufssituation nicht ausgehen konnten.</p>
<p>Insofern kommt es auf die Klärung dieser Voraussetzungen und damit der tatsächlichen Situation bei Bestellung und Abschluss des Vertrages im Einzelfall mit Blick auf das Entfallen von vertraglichen Verpflichtungen oder die mögliche Vertragsanpassung an.</p>
<p>Hiervon abhängig bleibt der Anspruch auf Provision für den Handelsvertreter entweder bestehen, fällt mit dem Ausfall des Geschäftes aus oder ist z.B. bei Teillieferung anzupassen.</p>
<p>Die Voraussetzungen und Folge der Unmöglichkeit gemäß § 275 BGB haben wir bereits oben beschrieben. Anspruchsvoraussetzungen für eine Vertragsanpassung wegen Störung der Geschäftsgrundlage gemäß § 313 BGB sind folgende:</p>
<ol>
<li>Umstände, die (nicht vertraglich vereinbart, aber) zur Grundlage des Vertrags geworden sind, haben sich nach Vertragsschluss schwerwiegend verändert.</li>
<li>Die Parteien hätten den Vertrag nicht oder mit anderem Inhalt geschlossen, wenn sie diese Veränderung vorausgesehen hätten;</li>
<li>Einem Teil der Vertragsparteien kann unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls das Festhalten am unveränderten Vertrag nicht zugemutet werden.</li>
</ol>
<p>Bei Berücksichtigung der vertraglichen oder gesetzlichen Risikoverteilung kann bei Vorliegen dieser Voraussetzungen die Anpassung des Vertragsverlangt werden.</p>
<p>Ist die Anpassung im Sinne einer Reduzierung der vertraglichen Pflichten nicht zuträglich, besteht auch die Möglichkeit des Rücktritts oder der Kündigung des Vertrages durch den betroffenen Kunden.</p>
<p>Eine schwerwiegende Änderung der Verwendungsmöglichkeiten von Ware, die noch vor Bekanntwerden der Corona-Pandemie bestellt wurde, dürfte anzunehmen sein, weil niemand von einer Krise solchen Ausmaßes und den damit einhergehenden Beschränkungen des Lieferverkehrs und des Warenabsatzes gewusst hat. Insbesondere behördlich angeordnete Ladenschließungen mit der Konsequenz des erschwerten Abverkaufs der bestellten Ware oder gar der Unmöglichkeit des Abverkauf begründen solche schwerwiegenden Umstände.</p>
<p>Ist der Kunde aber nicht unmittelbar von behördlichen Maßnahmen betroffen, etwa weil er einen Onlinehandel betreibt, liegt eine schwerwiegende Veränderung im obigen Sinne nicht zwingend vor.</p>
<p>Ferner kommt es für die Berufung auf die Vertragsanpassung auf den Zeitpunkt des Vertragsschlusses an. Ist der Vertrag erst im 1. Quartal 2020 zustande gekommen, so sollte genau geprüft werden, inwieweit schon Kenntnis von den Auswirkungen der Corona-Pandemie bestand. Unter Umständen hat der Vertragspartner darauf gesetzt, trotz der sich abzeichnenden Entwicklung die Ware regulär verwenden zu können. In einem solchen Fall kann er sich nicht darauf berufen, dass er den Vertrag so nicht geschlossen hätte, soweit die Veränderung der Umstände in diesem Zeitpunkt für ihn bereits erkennbar war.</p>
<p>Schließlich kommt es auch grundsätzlich darauf an, wer das Risiko für den Eintritt solcher veränderten Umstände zu tragen hat. Im Allgemeinen trifft den Kunden das Verwendungsrisiko und damit das Risiko des Absatzes seiner Ware. Dass die Ware jedoch gar nicht oder nur zu erheblich reduzierten Preisen und im geringeren Umfang abgesetzt werden können, weil die Corona-Pandemie einen Verkauf im regulären Umfang nicht gestattet, liegt nicht mehr im üblichen Bereich des Risikos, das ein (Händler-)kunde zu tragen hat. Das ist regelmäßig bei unvorhergesehenen Entwicklungen mit unter Umständen existenziellen Folgen für eine Vertragspartei der Fall.</p>
</div></section></div>
</div></div></div><!-- close content main div --></div></div>
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<section  class='av_textblock_section av-kxq6vjjd-38cd867ee684de6b8dc79a9dd9db8f6f '      ><div class='avia_textblock'   ><p>Für den Anspruch auf Provision des Handelsvertreters kommt es auf die oben genannten Umstände der Kundenbestellung, des Vertragsschlusses, des Zeitpunktes der Bestellung und des Ausmaßes der Entwicklungen sowie der Ausweichmöglichkeiten beim Warenabsatz des Kunden (z.B. Onlinevertrieb) an. Nach diesen Umständen ist zu prüfen, ob das vertretene Unternehmen entweder die Nichtausführung des Geschäftes zu vertreten hat und deshalb Provision schuldet oder der Kunde sich auf Unmöglichkeit oder die Störung der Geschäftsgrundlage und damit die Anpassung des geschlossenen Vertrages berufen kann.</p>
<p>Eine allgemeingültige Rechtslage besteht nicht, wenngleich das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme und auch die gesetzlichen Möglichkeiten zur Vertragsanpassung geeignete Maßnahmen für die Vertragsparteien darstellen, um auch mit nur eingeschränkten Möglichkeiten das Geschäft und damit die Ansprüche auf Provision aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Dabei ist nicht zu verkennen, dass dem Handelsvertreter der Ausfall der Provision beruht. Dies kann jedoch durch Verhandlung von Vertragsanpassungen zwischen Unternehmen und Kunden zumindest teilweise gerettet werden können.</p>
<p>Der Unternehmer ist im Falle der Nichtausführung von Geschäften Ansprüchen von Kunden auf Schadensersatz und Ansprüchen des Handelsvertreters auf Provision ausgesetzt. Er ist gut beraten, alles ihm Zumutbare zu unternehmen, um den ursprünglich geschlossenen Vertrag zu erfüllen und gegebenenfalls Ausweichmöglichkeiten zu prüfen und zu veranlassen, soweit möglich. Gelingt dies nicht, sollte er seine Anstrengungen gut dokumentieren, um belegen zu können, dass die Nichtausführung des Geschäftes von ihm nicht zu vertreten ist. Andernfalls läuft er Gefahr, von Kunde und Handelsvertreter in Anspruch genommen zu werden. Der Unternehmer trägt die Beweislast dafür, dass er die Ausführung des Geschäftes nicht zu vertreten hat.</p>
</div></section></p></div>

</div></div></div><!-- close content main div --></div></div><div id='av_section_2'  class='avia-section av-96cema-853e45b382992c85e5315172a3341e38 main_color avia-section-default avia-no-shadow  avia-builder-el-8  el_after_av_section  el_before_av_section  avia-bg-style-scroll container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2098'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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<section  class='av_textblock_section av-lt32wt0q-0aeea24ddc334faecaf617379f721363 '      ><div class='avia_textblock'   ><p>Der Handelsvertreter hat einen Anspruch auf Provision, wenn feststeht, dass der Unternehmer das Geschäft ganz oder teilweise nicht oder nicht so ausführt, wie es abgeschlossen worden ist. Nur wenn der Unternehmer beweisen kann, dass er die Nichtausführung des Geschäfts nicht zu vertreten hat, entfällt der Anspruch auf Provision. Der Handelsvertreter hat Anspruch auf Auskunft gegenüber dem Unternehmer über sämtliche Umstände, die für die Provision relevant sind. Soweit der Handelsvertreter also nicht selbst die Umstände und Ursachen für den Ausfall des provisionspflichtigen Geschäfts kennt, sollte er vom Unternehmer Auskunft verlangen.</p>
<p><a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/ra-achim-voigt/"><strong>Achim Voigt, Rechtsanwalt und spezialisiert auf das Handelsvertreterrecht, München</strong></a></p>
</div></section></p></div>

</div></div></div><!-- close content main div --></div></div><div id='av_section_3'  class='avia-section av-gtp66q-c2413eaea2d56abb91d06fe0b066a69c main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-14  el_after_av_section  el_before_av_section  bigctawithoutpic avia-bg-style-scroll container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2098'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-b0037m-38fefbb4813811dee92a42d68b0577b3 '      ><div class='avia_textblock'   ><p><strong><span style="color: #ffffff;">Schreiben Sie Rechtsanwalt Voigt eine E-Mail oder rufen Sie an unter:</span></strong></p>
<p>Tel.: <a href="tel:+49892101020">089 2101020</a><br />
E-Mail: <a href="mailto:voigt@advocatio.de">voigt@advocatio.de</a></p>
</div></section></p></div>
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<p>→ <a href="/handelsverteterrecht/weiteres/beendigung-handelsvertretervertrag/">Beendigung Handelsvertretervertrag</a></p>
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<p>→ <a href="/handelsverteterrecht/handelsvertreterausgleich/">Handels­vertreter­ausgleich</a></p>
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<p>→ <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/handelsverteterrecht/handelsvertreterausgleich/abwehren/">Handelsvertreter­ausgleich abwehren</a></p>
</div></section></div></div><!--close column table wrapper. Autoclose: 1 -->

<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/hat-handelsvertreter-anspruch-auf-provision-wenn-geschaefte-nicht-ausgefuehrt-werden/">Hat Handelsvertreter Anspruch auf Provision, wenn Geschäfte nicht ausgeführt werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Buchauszug, Ergänzungsanspruch bei teilweiser Erfüllung</title>
		<link>https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/kein-zurueckbehaltungsrecht-gegen-buchauszug-ergaenzungsanspruch-bei-teilweiser-erfuellung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim Voigt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Aug 2019 13:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Provision]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/?p=2105</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Oberlandesgericht München hatte sich mit der Stufenklage eines Handelsvertreters gegen ein Unternehmen zu befassen, in dem es über den Umfang des streitbefangenen Buchauszugs, das Recht des beklagten Unternehmens auf Zurückbehaltung des Buchauszugs wegen Gegenansprüchen, um Erfüllung des Buchauszugs durch Vorlage von Unterlagen und Ergänzung wegen Mängeln sowie um die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung und die Nachforderung eines weiteren Buchauszugs zu entscheiden hatte (OLG München, Endurteil vom 17.4.2019 – 7 U 2711/18).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/kein-zurueckbehaltungsrecht-gegen-buchauszug-ergaenzungsanspruch-bei-teilweiser-erfuellung/">Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Buchauszug, Ergänzungsanspruch bei teilweiser Erfüllung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p><strong>Sachverhalt</strong></p>
<p>Ursprünglich hat der Handelsvertreter vom Unternehmen mit einer Stufenklage einen Buchauszug für einen abgegrenzten Zeitraum verlangt, der ihm durch das Landgericht München I mit Teilurteil zugesprochen wurde. In der nächsten Stufe hat der Handelsvertreter Zahlungsklage eingereicht sowie den Antrag auf Buchauszug auf einen weiteren Zeitraum erweitert. Das Unternehmen hat sich insbesondere auf ein Zurückbehaltungsrecht wegen Gegenansprüchen berufen und Erfüllung, Verjährung und Verwirkung eingewendet. Darüber hinaus hat das Unternehmen den Vertrag außerordentlich gekündigt, ohne jedoch zuvor eine Abmahnung auszusprechen.</p>
<p>Anspruch auf Erteilung Buchauszug und Ergänzung nach Urteil I. Instanz</p>
<p>Grundsätzlich steht dem Handelsvertreter ein Anspruch auf Erteilung eines Buchauszugs gemäß § 87c Abs. 2 HGB zu.</p>
<p>Es kommt jedoch darauf an, ob der Anspruch durch Übermittlung von Unterlagen bereits ganz oder teilweise erfolgt und insofern Erfüllung eingetreten ist. Soweit noch keine vollständige Erfüllung hinsichtlich einzelner Angaben eingetreten ist, hat der Handelsvertreter noch Anspruch auf Ergänzung des erteilten Buchauszuges.</p>
<p>Nach der Entscheidung des Gerichts kann der Handelsvertreter einen solchen Anspruch auf Ergänzung des Buchauszugs durch jederzeitige Klageerweiterung auch noch nach Erlass des Teilurteils im Rahmen der Berufung geltend machen.</p>
<p>Gemäß § 87c Abs. 2 HGB kann der Handelsvertreter einen Buchauszug über alle Geschäfte verlangen, für die ihm gemäß § 87 HGB Provision zusteht. Nach der zutreffenden Entscheidung des Gerichtes kommt es hierfür nicht darauf an, dass eine Pflicht zur Provisionszahlung feststeht. Eine Entscheidung über die etwa bestehende Provision wird für die Beurteilung der Rechtsfrage, ob ein Buchauszug zusteht, nicht vorweggenommen. Lediglich klar nicht provisionspflichtige Geschäfte können bei der Erteilung des Buchauszugs unberücksichtigt bleiben.</p>
<p>Im streitgegenständlichen Fall war jedenfalls nicht klar, dass für bestimmte Geschäfte mit Bestandskunden keine Provision zu zahlen war. Schon aus der vereinbarten Bezirksvertretung hat sich für das Gericht ergeben, dass ein Anspruch auf Provision für sämtliche Geschäfte im Bezirk bestand.</p>
<p>An der Verpflichtung des Unternehmens zur Erteilung eines Buchauszuges hat auch deren Behauptung nichts geändert, die Parteien hätten vereinbart, dass Bestandskunden der Beklagten nicht von der Provisionspflicht betroffen seien. Die Geltung der Vereinbarung war streitig. Eine streitige Vereinbarung über die Provisionsausschluss genügt nach Auffassung des Gerichts nicht, um der Pflicht zur Erteilung des Buchauszugs zu entgehen.</p>
</div></section></div><div  class='flex_column av-av_one_fifth-41ee899840124b6993b57a87f996c353 av_one_fifth  avia-builder-el-4  el_after_av_one_full  el_before_av_three_fifth  first flex_column_div  column-top-margin'     ></div></p>

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<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-lrzbk7x2-81d7efa5bc6890f8e952c518ba0b1e77">
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<p>Nach Auffassung des Gerichts war der Anspruch auf Buchauszug durch die Übermittlung von Anlagen im Laufe des Rechtsstreites zumindest teilweise gemäß § 362 Abs. 1 BGB erloschen.</p>
<p>Entscheidend hierfür war, dass die Aufstellungen des Unternehmens den formalen Anforderungen an einen Buchauszug im Grundsatz entsprochen haben.</p>
<p>Wegen der noch darin befindlichen Mängel (statt Bezeichnung der Gegenstände nur Artikelnummern; keine Daten der Vertragsabschlüsse; keine Angaben zu Stornierungsgründen und Nachbearbeitungsmaßnahmen; keine Angaben zu nach Vertragsschluss ausgeführten Geschäften, etc.) konnte der Handelsvertreter lediglich die Ergänzung des Buchauszugs verlangen (siehe dazu auch OLG Bamberg, Beschluss vom 27.5.2008 Az. 4 W68/07).</p>
<h2>Kein Recht zur Zurückbehaltung des Buchauszugs wegen Gegenansprüchen</h2>
<p>Dem Unternehmer steht gegen den Anspruch des Handelsvertreters auf Erteilung des Buchauszugs nach § 87c Abs. 2 HGB kein Zurückbehaltungsrecht wegen Gegenansprüchen zu (Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 38. Auflage, München 2018, Rdnr. 29 zu § 87 c HGB). Die bloße Untätigkeit des Handelsvertreters begründet zudem grundsätzlich noch keine Gegenansprüche.</p>
<h2>Recht zur erneuten Forderung auf Erteilung eines Buchauszugs</h2>
<p>Aus dem Umstand, dass der Handelsvertreter für einen früheren Zeitraum schon eine Verurteilung des Prinzipals zur Erteilung eines Buchauszugs erwirkt hat, lässt sich nicht herleiten, dass das Unternehmen nunmehr davon ausgehen darf, dass er keinen weiteren Buchauszug für einen anderen Zeitraum mehr erteilen muss.</p>
<h2>Keine Verjährung des Buchauszugs mit Erteilung Provisionsabrechnung</h2>
<p>Der Anspruch des Handelsvertreters auf Erteilung eines Buchauszuges war weder verjährt noch verwirkt.</p>
<p>Der Anspruch auf Erteilung eines Buchauszugs verjährt in der regelmäßigen Frist des 195 BGB. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden, das heißt grundsätzlich fällig geworden ist und in dem der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.</p>
<p>Für den Buchauszugsanspruch bedeutet das, dass die Verjährungsfrist mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Unternehmer dem Handelsvertreter eine abschließende Abrechnung über die diesem zustehende Provision erteilt hat, da der Buchauszugsanspruch in den Moment entsteht, in dem der Unternehmer dem Handelsvertreter eine abschließende Abrechnung erteilt (BGH, Urteil vom 3.8.2017, Az. VII ZR 3217; OLG München, Urteil vom 14.7.2016, Az. 23 U 3764/15). Erst ab diesem Zeitpunkt erhält der Handelsvertreter regelmäßig Kenntnis von den den Anspruch begründenden Umständen und kann beurteilen, ob es weiterer Auskünfte in Form des Buchauszugs zur Durchsetzung seines Provisionsanspruchs bedarf.</p>
<p>Nachdem im vorliegenden Fall Provisionsabrechnungen durch das Unternehmen nicht erfolgt sind, hat die Verjährungsfrist für den Anspruch auf Erteilung des Buchauszugs nicht begonnen.</p>
<h2>Keine Verwirkung des Buchauszugs</h2>
<p>Der Anspruch auf Erteilung des Buchauszugs kann zwar bei Überschreitung einer zeitlichen Grenze verwirken. Auch dies war vorliegend nicht der Fall.</p>
<p>Ein Recht ist dann verwirkt, wenn der Berechtigte es längere Zeit nicht geltend gemacht (Zeitmoment) und der Verpflichtete sich mit Rücksicht auf das gesamte Verhalten des Berechtigten darauf eingerichtet hat und sich darauf einrichten durfte, dass dieser das Recht in Zukunft nicht mehr geltend machen werde (Umstandsmoment).</p>
<p>Nach Auffassung des Gerichtes fehlte es schon am erforderlichen Umstandsmoment. Der Handelsvertreter hat vorliegend keinen Vertrauenstatbestand für das Unternehmen geschaffen, sodass sie etwa ein Vertrauen darauf fassen konnte, dass keine Maßnahmen vom Handelsvertreter mehr kämen.</p>
<h2>Keine außerordentliche Kündigung ohne vorausgehende Abmahnung</h2>
<p>Schließlich hatte das Gericht noch über die außerordentliche Kündigung des Vertrages durch das Unternehmen zu entscheiden.</p>
<p>Für eine die außerordentliche Kündigung des Handelsvertretervertrages vorbereitende Abmahnung genügt es nach der Begründung der Richter nicht, wenn das Unternehmen gegenüber dem Handelsvertreter immer wieder fernmündlich zum Ausdruck bringt, mit der Bearbeitung des Vertragsgebiets nicht zufrieden zu sein, und diesen ermahnt und auffordert, mehr zu tun als nur irgendwelche öffentliche Ausschreibungen von deutschen Unternehmen weiterzuleiten.</p>
<p>Das Unternehmen hat zwar den Handelsvertretervertrag außerordentlich gekündigt. Nach der Begründung des Gerichts wurde doch hierdurch der Handelsvertretervertrag jedoch nicht beendet.</p>
<p>Ein Unternehmen kann zwar gemäß § 89a HGB den Handelsvertretervertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Die außerordentliche Kündigung setzt jedoch grundsätzlich sowohl im Leistungs- als auch im Vertrauensbereich eine vorherige Abmahnung des Handelsvertreters voraus (Baumbach/Hopt, HGB, 38. Auflage, München 2018, Rdnr. 10 zu § 89 a HGB). Eine solche Abmahnung soll dem Handelsvertreter darauf hinweisen, dass er vertragliche Pflichten verletzt hat und ihm für den Fall eines weiteren Vertragsverstoßes Konsequenzen drohen, damit der Gelegenheit erhält, das vertragswidrige Verhalten abzustellen und die Fortsetzung des Vertrages in Gefahr steht.</p>
<p>Das Unternehmen hat im Rechtsstreit lediglich vorgetragen, den Handelsvertreter ermahnt zu haben und dass es mit der Bearbeitung des Vertragsgebiets nicht zufrieden war. Es folgten Aufforderungen, mehr zu tun. Das Gericht hat darin keine für die Abmahnung erforderliche Rüge und Warnung gesehen, wie sie für eine Abmahnung vorausgesetzt wird.</p>
<p>Eine solche Abmahnung war auch ausnahmsweise nicht entbehrlich. Denn allein das Verlangen des Handelsvertreters auf Erteilung eines Buchauszugs führt nicht zur Beendigung des Handelsvertreterverhältnisses, sodass der Vertrag auch nach dem Buchauszugsverlangen fortzuführen ist und auch die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung dadurch nicht erweitert wird.</p>
</div></section></div></div></div></div><!-- close content main div --></div></div>
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<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-2e1toi-ec7419cecbe834abc64bd87456b491a8">
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<section  class='av_textblock_section av-kxq6vjjd-6ca22d0c95996b5fb31c741b704cdbf3 '      ><div class='avia_textblock'   ><p>Das Oberlandesgericht hatte sich mit einem typischen Rechtsstreit zwischen Handelsvertreter und Unternehmen im Rahmen der Erteilung und Ergänzung eines Buchauszugs sowie deren außerordentlichen Kündigung des Vertrages zu befassen.</p>
<p>Es hat klargestellt, dass der Buchauszugs wegen sämtlicher möglicher Ansprüche des Handelsvertreters erteilt werden muss, ungeachtet des tatsächlichen Bestehens von Provisionsansprüchen. Letzteres wird im Rahmen einer Stufenklage erst in der Zahlungsstufe geklärt, nicht in der Auskunftsstufe.</p>
<p>Auf ein Zurückbehaltungsrecht gegen den Anspruch auf Buchauszug kann sich ein Unternehmen nicht berufen, selbst wenn Gegenansprüche tatsächlich bestehen.</p>
<p>Das Unternehmen konnte sich in dem Fall nicht auf eine wirksame außerordentliche Kündigung des Vertrages berufen, weil es versäumt hat, zuvor eine hinreichende Abmahnung zu erteilen, die sowohl die Vertragsverletzung, als auch die Androhung von Konsequenzen, wie z.B. der Kündigung enthielt. Eine bloße „Ermahnung“ genügt nicht. Aber auch eine Kündigung kann den Anspruch auf Buchauszug nicht beseitigen.</p>
<p>Die Erstellung eines den gesetzlichen Anforderungen genügenden Buchauszugs ist in der Praxis stets mit Schwierigkeiten verbunden und wird von den wenigsten Unternehmen hinreichend erfüllt. Wenn zumindest teilweise erfüllt wird, hat der Handelsvertreter nur noch einen Anspruch auf Ergänzung. Wird hingegen mehrfach nicht oder nicht hinreichend erfüllt, kann auch ein Anspruch auf Bucheinsicht durchgesetzt werden, der mit erheblichem Ärger und Kostenaufwand verbunden ist. Insofern ist der Unternehmer gut beraten, diesen zwingenden gesetzlichen Anspruch auf Buchauszug umfassend zu erfüllen.</p>
<p>Kämpft der Unternehmer mit Vertragspflichtverletzungen des Handelsvertreters sollte er es nicht versäumen, vor einer etwaigen außerordentlichen Kündigung eine ausführliche Abmahnung unter Benennung der Vertragsverstöße und Androhung von Konsequenzen zu erteilen. Den Handelsvertreter bloß auf Pflichtverletzungen hinzuweisen genügt nicht.</p>
<p>Der Handelsvertreter besitzt mit dem Anspruch auf Erteilung und notfalls Ergänzung des Buchauszugs eine scharfe Waffe, mit der er dem Unternehmer in der Regel große Schwierigkeiten und Kostenaufwand bereitet, zumal die vorhandenen EDV-Systeme nicht in der Lage sind, den Buchauszug im erforderlichen Umfang abzubilden. Er muss jedoch entscheiden, ob ihm im Zusammenhang mit dem Buchauszug überreichte Unterlagen zumindest teilweise sein Auskunftsrecht erfüllen, so dass gegebenenfalls Klageanträge auf Erteilung des Buchauszugs auf die Ergänzung des Buchauszug umgestellt werden müssen. In der Praxis werden hierzu regelmäßig Hilfsanträge formuliert, soweit das Unternehmen auch noch während des Rechtsstreits den Anspruch zumindest teilweise erfüllt.</p>
</div></section></p></div>
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/kein-zurueckbehaltungsrecht-gegen-buchauszug-ergaenzungsanspruch-bei-teilweiser-erfuellung/">Kein Zurückbehaltungsrecht gegen Buchauszug, Ergänzungsanspruch bei teilweiser Erfüllung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klausel zu Rückzahlungspflicht von &#8220;Garantieprovision&#8221; &#8211; unzulässige Beschränkung Kündigungsrecht</title>
		<link>https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/klausel-zu-rueckzahlungspflicht-von-garantieprovision-unzulaessige-beschraenkung-kuendigungsrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim Voigt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 12:24:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Provision]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/?p=1811</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine unzulässige Beschränkung der Kündigungsfreiheit zulasten des Handelsvertreters liegt nach § 89a Abs. 1 Satz 2 HGB dann vor, wenn an die Kündigung des Handelsvertreters wesentliche, die Vertragsbeendigung erschwerende finanzielle Nachteile geknüpft werden. Nach dem Urteil des OLG München vom 9.3.2017 (Az.: 23 U 2601/16) kann dies bei Vertragsklauseln im Handelsvertretervertrag der Fall sein, wenn dort die Rückzahlung langfristiger, erheblicher Provisionsvorschusszahlungen bei einer Kündigung durch den Handelsvertreter vorgesehen wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/klausel-zu-rueckzahlungspflicht-von-garantieprovision-unzulaessige-beschraenkung-kuendigungsrecht/">Klausel zu Rückzahlungspflicht von &#8220;Garantieprovision&#8221; &#8211; unzulässige Beschränkung Kündigungsrecht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div  class='flex_column av-2mftdf-80b3a420911429394d1bb4e65880a6ac av_one_full  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first  infotext first flex_column_div  '     ><style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-4twjhf-67569d460ac4e066538c1c4e0282b971">
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<h2>Der Fall</h2>
<p>Die Klägerin hat von dem Versicherungsvertreter (Beklagter) Rückzahlung von Provisionsvorschüssen verlangt.</p>
<ul>
<li>Der Vertretervertrag regelte u. a. folgendes:<br />
&#8220;Wir garantieren Ihnen ab &#8230;. eine monatliche Mindestprovision in Höhe von 2.500,00 Euro&#8230;. Diese Zusage ist bis zum &#8230;befristet&#8230; Die Zusage kann jedoch verlängert werden.</li>
<li>Die Provisionsgarantie erfolgt unter Anrechnung der Netto-Provisionsgutschriften für vermittelte Kranken-, Lebens- und Unfallversicherungen.</li>
<li>Übersteigen die Provisionsgutschriften die garantiere Provisionsauszahlung, werden die überschießenden Beträge auf einem Garantiekonto angesammelt. Ein sich ergebender Unterverdienst wird vorgetragen&#8230;</li>
<li>Das Garantiekonto wird erst nach Ablauf der Garantiezeit abgerechnet. Ein angesammelter Überverdienst wird ausbezahlt, ein verbleibender Unterverdienst ist vom Vertreter auszugleichen.</li>
<li>Endet das Vertragsverhältnis wider Erwarten vor Ablauf der vereinbarten Garantiezeit, endet auch die Garantiezusage entsprechend.&#8221;</li>
</ul>
<p>Die Provisionsgarantie wurde von den Parteien verlängert. Schließlich hat die Klägerin den Vertrag mit dem Beklagten gekündigt und mit der Klage Rückzahlung des Negativsaldos verlangt.</p>
<p>Der Beklagte hat Klageabweisung beantragt. Der Beklagte hat u. a. behauptet, die vertraglichen Regelungen zur Rückzahlbarkeit der Vorschüsse seien geeignet, ihn von einer Kündigung abzuhalten und seien daher unwirksam.</p>
<p>Das Landgericht hat den eingeklagten Rückzahlungsanspruch und das OLG München hat die Berufung der Klägerin zurückgewiesen.</p>
</div></section></div></div></div></div><!-- close content main div --></div></div><div id='av_section_6'  class='avia-section av-av_section-fd143b134f20eb7dc6335d33dcd1115d main_color avia-section-default avia-no-shadow  avia-builder-el-4  el_after_av_one_full  el_before_av_one_full  expertentippsmall avia-bg-style-scroll container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2098'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
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<section  class='av_textblock_section av-lt63ht6j-ba7e08a3ebe65b39668f09c514ff8737 '      ><div class='avia_textblock'   ><p>Der Klägerin steht kein Rückzahlungsanspruch aus dem Vertretervertrag zu, weil die vertragliche Rückzahlungsverpflichtung in Höhe des Unterverdiensts ist nach § 134 BGB, § 89 a Abs. 1 Satz 2, § 92 Abs. 2 HGB nichtig ist.</p>
<p><a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/ra-achim-voigt/"><strong>Achim Voigt, Rechtsanwalt</strong></a></p>
</div></section></p></div></div><!--close column table wrapper. Autoclose: 1 --></div></div></div><!-- close content main div --></div></div><div id='after_section_6'  class='main_color av_default_container_wrap container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2098'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>
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<p>Nach § 89 a Abs. 1 Satz 2 HGB darf das Recht zur außerordentlichen Kündigung weder ausgeschlossen noch beschränkt werden. Eine solche Beschränkung der Kündigungsfreiheit zulasten des Handelsvertreters kann darin liegen, dass an die Kündigung des Handelsvertreters wesentliche, die Vertragsbeendigung erschwerende finanzielle Nachteile geknüpft werden. Vertragsklauseln, die die Rückzahlung von Provisionsvorschusszahlungen bei einer Kündigung durch den Handelsvertreter vorsehen, können eine solche unzulässige Beschränkung des Kündigungsrechts darstellen.</p>
<h2>Voraussetzungen für die unzulässige Beschränkung des Kündigungsrechts</h2>
<p>Wann solche Nachteile vorliegen, hängt</p>
<ul>
<li>vom jeweiligen Einzelfall</li>
<li>von der Höhe der nach der Klausel zurückverlangten Zahlungen und</li>
<li>dem Zeitraum, für den die Zahlungen zurückzuerstatten sind,</li>
</ul>
<p>ab. Im zu entscheidenden Fall hat das Gericht die Rückzahlungspflicht der &#8220;Garantieprovision&#8221; als unzulässige Beschränkung des außerordentlichen Kündigungsrechts des Beklagten gewertet und die Rückzahlungsklausel als nichtig eingestuft.</p>
<p>Die <strong>Begründung </strong>hierfür:</p>
<ul>
<li>Aufgrund der Regelung, dass eine Rückzahlung der Provisionsvorschüsse bei Unterverdienst zum Ablauf der Garantiezeit erfolgt und die Garantiezeit endet, wenn das Vertragsverhältnis vor Ablauf der Garantiezeit endet, kann eine außerordentliche Kündigung des Versicherungsvertreters während des Laufs der Garantiezeit dazu führen, dass er einen etwaigen Unterverdienst auszugleichen hat.</li>
<li>Diese mittelbare finanzielle Folge ist hinreichend schwerwiegend, den Versicherungsvertreter von der Ausübung seines Kündigungsrechts abzuhalten und daher als unzulässige Beschränkung des Rechts zur außerordentlichen Kündigung zu werten:</li>
<li>Zu berücksichtigen war, dass der Provisionsvorschuss bereits einen beträchtlichen Betrag von 22.500,00 Euro erreicht hat.</li>
<li>Zu berücksichtigen war ferner, dass auch die Klägerin bei Vertragsbeginn die Aufgaben des Beklagten als schwierig wertete und zweifelhaft erschien, ob der Beklagte gerade in der Anfangsphase Provisionen in Höhe der Vorschüsse würde verdienen können.</li>
<li>Erschwerend kam hinzu, dass dem Vertreter nach der Vereinbarung zusätzlich für die ersten 24 Monate eine &#8220;Einarbeitungspauschale&#8221; von 1.500,00 Euro monatlich gezahlt werden sollte und nach dem Vertretervertrag für hauptberufliche Ausschließlichkeitsvertreter der SDK-Unternehmen sich die Klägerin das Recht vorbehalten hat, bei Kündigung durch den Vertreter innerhalb der vereinbarten Zahlungsdauer zuzüglich 6 Monaten, also bei Kündigung innerhalb von 30 Monaten ab Vertragsbeginn, die Einarbeitungspauschale nach billigem Ermessen auch unter Würdigung der Belange des Vertreters ganz oder teilweise zurückzufordern. Diese Rückforderungsmöglichkeit war für den Fall einer Kündigung des Vertreters aus wichtigem Grund nicht ausgeschlossen. Diese weitere mögliche Rückzahlungspflicht bei Kündigung führt zu einer weiteren Belastung des Handelsvertreters bei Kündigung.</li>
</ul>
<p>Im Ergebnis führt die Kombination aus den beiden Rückzahlungspflichten für Provisionsvorschüsse und für die Einarbeitungspauschale zu einem schwerwiegenden finanziellen Nachteil des Vertreters und könnte ihn aus diesem Grund von der Ausübung eines außerordentlichen Kündigungsrechts abhalten. In dieser Klauselkonstellation liegt daher eine unzulässige Kündigungsbeschränkung, die die Vereinbarung der Rückzahlungspflicht nichtig macht. Eine Rückzahlung kann daher nicht verlangt werden.</p>
<h2>Unzulässigkeit der Einschränkung des Rechts zur ordentlichen Kündigung</h2>
<p>Die Rückzahlungspflicht ist aber auch gemäß § 134 BGB, § 89 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2, § 92 Absatz 2 HGB unwirksam, weil die erheblichen finanziellen Nachteile durch die vertraglichen Rückzahlungspflichten den Versicherungsvertreter auch von einer ordentlichen Kündigung während der Garantiezeit abhalten können. Dies führt faktisch zu einer einseitigen Verlängerung der Kündigungsfristen zu Lasten des Versicherungsvertreters, die wiederum unzulässig ist.</p>
</div></section></div></div></div></div><!-- close content main div --></div></div><div id='av_section_7'  class='avia-section av-vznqb-dc96c336e869847fd0a0e8abe2b8240a main_color avia-section-default avia-no-shadow  avia-builder-el-12  el_after_av_one_full  el_before_av_section  avia-bg-style-scroll container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2098'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-7js7c3-353df28600a82f39b5b6107458446092">
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<section  class='av_textblock_section av-lrzeqlow-77eb1ba3b1b68d11b414912f37a21d26 '      ><div class='avia_textblock'   ><p>In Vertreterverträgen finden sich immer wieder Klauseln, die finanzielle Nachteile für den Handelsvertreter/ Versicherungsvertreter begründen, wenn er selbst ordentlich oder außerordentlich kündigen will. Solche Nachteile können zur Unwirksamkeit der Regelung gemäß § 134 BGB führen. Folge ist, dass die vereinbarten Rückzahlungen vom Vertreter nicht verlangt werden können</p>
<p>Muss der Handelsvertreter für die ordentliche Kündigung des Vertrags z. B. eine mehrjährige Kündigungsfrist einhalten oder sind sonst unmittelbar oder auch nur mittelbar ungleiche Kündigungsfristen vereinbart, dann kann darin ein unwirksames Kündigungserschwernis liegen. Das ist jedoch stets nach den Umständen des jeweiligen Einzelfalls zu beurteilen.</p>
<p>Die Rechtsprechung des OLG München steht im Einklang mit der Rechtsprechung des BGH, der zur Unwirksamkeit von Vertragsklauseln entschieden hat, wonach u. a. die Zahlung eines zweckgebundenen Bürokostenzuschusses an den Handelsvertreter davon abhängig gemacht wird, dass das Vertragsverhältnis im Zeitpunkt der Zahlung ungekündigt besteht.</p>
<p>Handelsvertreter/ Versicherungsvertreter sollten daher im Vorfeld einer Kündigung die Klauseln über Rückzahlungspflichten und darin etwa liegende Kündigungserschwernisse rechtlich prüfen lassen.</p>
<p><a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/ra-achim-voigt/"><strong>Achim Voigt, Rechtsanwalt und spezialisiert auf das Handelsvertreterrecht, München</strong></a></p>
</div></section></p></div>
</p>
</div></div></div><!-- close content main div --></div></div><div id='av_section_8'  class='avia-section av-1pgm6b-dad70c799915408ba75033c627f1b562 main_color avia-section-default avia-no-border-styling  avia-builder-el-18  el_after_av_section  el_before_av_section  bigctawithoutpic avia-bg-style-scroll container_wrap fullsize'  ><div class='container av-section-cont-open' ><div class='template-page content  av-content-full alpha units'><div class='post-entry post-entry-type-page post-entry-2098'><div class='entry-content-wrapper clearfix'>

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</div></section><br />
<section  class='av_textblock_section av-bh90dv-bc7d09e9e42666a49fcaf5daa5a26841 '      ><div class='avia_textblock'   ><p><strong><span style="color: #ffffff;">Schreiben Sie Rechtsanwalt Voigt eine E-Mail oder rufen Sie an unter:</span></strong></p>
<p>Tel.: <a href="tel:+49892101020">089 2101020</a><br />
E-Mail: <a href="mailto:voigt@advocatio.de">voigt@advocatio.de</a></p>
</div></section></p></div>
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<p>→ <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/handelsverteterrecht/handelsvertreterausgleich/abwehren/">Handelsvertreter­ausgleich abwehren</a></p>
</div></section></div></div><!--close column table wrapper. Autoclose: 1 -->

<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/klausel-zu-rueckzahlungspflicht-von-garantieprovision-unzulaessige-beschraenkung-kuendigungsrecht/">Klausel zu Rückzahlungspflicht von &#8220;Garantieprovision&#8221; &#8211; unzulässige Beschränkung Kündigungsrecht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vereinbarte Verrechnung des Ausgleichs gemäß § 89 b HGB und Provisionsrückzahlungsanspruch</title>
		<link>https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/%c2%a7-89-b-provisionsrueckzahlungsanspruch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Achim Voigt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2016 14:25:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Provision]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/?p=1242</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der BGH hat sich in seiner Entscheidung vom 14.7.2016 (Az.: VII ZR 297/15) mit der Frage auseinandergesetzt, ob eine Regelung im Handelsvertretervertrag über die vereinbarte Anrechnung laufend zu zahlender Provisionen auf den künftigen Handelsvertreterausgleich wirksam ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/%c2%a7-89-b-provisionsrueckzahlungsanspruch/">Vereinbarte Verrechnung des Ausgleichs gemäß § 89 b HGB und Provisionsrückzahlungsanspruch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div  class='flex_column av-2342my-d5afdef310d0746cff53ec4609d99b42 av_one_full  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first  infotext first flex_column_div  '     ><style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-4bnlcq-d03118c253b07015181eece9522006e2">
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<p>Grundsätzlich verstoßen vertragliche Regelungen, mit denen eine Einschränkung des <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/handelsverteterrecht/handelsvertreterausgleich/"><strong>Handelsvertreterausgleichs </strong></a>vor Beendigung des Handelsvertretervertrags erfolgt, gegen die zwingende Vorschrift des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB und sind daher regelmäßig nach § 134 BGB nichtig.</p>
<p>Die <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/handelsverteterrecht/handelsvertreterausgleich/"><strong>Anrechnung von laufenden Provisionen</strong></a> auf den zukünftigen Handelsvertreterausgleich ist nach der Entscheidung des BGH nur dann rechtswirksam, wenn sich feststellen lässt, dass die Parteien auch ohne die Anrechnungsabrede keine höhere Provision vereinbart hätten, als es dem Teil der Gesamtvergütung entspricht, der nach Abzug des abredegemäß auf den Ausgleichsanspruch anzurechnenden Teils verbleibt.</p>
<p>Die Beweislast dafür, dass diese Voraussetzung vorliegt, trifft den Unternehmer.</p>
<p>Ist eine derartige Vertragsbestimmung hiernach nichtig, so ist der zur Anrechnung vorgesehene Teil der Vergütung als vom Unternehmer geschuldeter Teil der Gesamtvergütung anzusehen (Anschluss an BGH, Urteil vom 13. Januar 1972 – VII ZR 81/70, BGHZ 58, 60). (amtlicher Leitsatz).</p>
<h2>Der Fall:</h2>
<p>Der Kläger betreibt eine Versicherungsagentur. Die Beklagte ist Versicherungsvertreterin und hat mit der Klägerin einen Handelsvertretervertrag geschlossen. Der Kläger fordert von der Beklagten die Rückzahlung von Provisionen aufgrund der Stornierung von Versicherungsverträgen.</p>
<h2>Vereinbarung der Anrechnung von Provisionen auf den Ausgleich</h2>
<p>Der Handelsvertretervertrag enthält folgende Regelung:</p>
<p>„Zusätzlich zu den Provisionen erhält die Untervertretung eine Vorauszahlung von monatlich 200,- EUR auf einen evtl. fällig werdenden Ausgleichsanspruch (§ 89 b HGB). In den Fällen des § 89 b Abs. 3 HGB ist der Vorschuss von der Untervertretung zurückzuzahlen.“</p>
<p>Die Parteien haben einen Aufhebungsvertrag geschlossen, mit dem das Handelsvertreterverhältnis zum Monatsende enden sollte. In diesem Vertrag war unter anderem vereinbart:</p>
<p>„Aus der Vorauszahlung von monatlich € 200,- auf einen eventuell fällig werdenden Ausgleichsanspruch (§ 89 b HGB) erstattet Frau [= Beklagte] Herrn [= Kläger] €°1000,- auf das Konto&#8230; bei der &#8230;“</p>
<p>Nach Maßgabe des Aufhebungsvertrags hat die Beklagte an den Kläger auf die Gesamtforderung einen Teilbetrag in Höhe von 1.000 € zurückbezahlt. Der Kläger hat die restliche Rückzahlung der Provision gerichtlich eingefordert.</p>
<p>Das Berufungsgericht hat dem Anspruch des Kläger auf Rückzahlung von Provisionen teilweise mit der Begründung stattgegeben, dass der Kläger die gemäß Vertrag vereinbarten monatlichen Zusatzbeträge während der Vertragszeit nur als Vorschusszahlungen auf einen möglichen Ausgleichsanspruch der Beklagten nach § 89b HGB geleistet habe und der Beklagten als Ausgleichsanspruch nur ein Differenzbetrag zustehe, so dass die Differenz der Vorschusszahlungen zurückgezahlt werden sollte.</p>
<p>Vorschuss- oder Vorauszahlungen auf den künftigen Ausgleichsanspruch seien nach der Vereinbarung vor Beendigung des Handelsvertretervertrags sowie nach Vertragsende vor seiner endgültigen rechnerischen Ermittlung grundsätzlich jederzeit zulässig; solche Zahlungen seien dann zurück zu gewähren, soweit sich diese nachträglich als nicht geschuldet erweisen.</p>
<h2>Keine wirksame Anrechnung auf Handelsvertreterausgleich, wenn Vergütungsbestandteile nicht differenzierbar</h2>
<p>Der Begründung des Berufungsgerichts hat der BGH eine Absage erteilt: Zwar hat der BGH festgestellt, dass bei Vorliegen der Voraussetzungen durchaus ein Anspruch auf Rückzahlung von Provisionsvorschüssen besteht.</p>
<p>Entscheidend war für den BGH in dem zu entscheidenden Fall, dass nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der zur Anrechnung vorgesehene Teil der Vergütung als vom Kläger geschuldeter Teil der Gesamtvergütung anzusehen war, den die Beklagte behalten durfte.</p>
<ul>
<li>Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verstößt eine Vertragsbestimmung in einem<a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/wissenswertes-zum-handelsvertretervertrag/handelsvertretervertrag/"><strong> Handelsvertretervertrag</strong></a>, wonach ein Teil der dem Handelsvertreter laufend zu zahlenden Vergütung auf den künftigen Ausgleichsanspruch angerechnet werden soll, im Zweifel gegen die zwingende Vorschrift des § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB und ist daher in der Regel gemäß § 134 BGB nichtig.</li>
<li>Eine solche Vertragsbestimmung ist nur dann rechtswirksam, wenn sich feststellen lässt, dass die Parteien auch ohne die Anrechnungsabrede keine höhere Provision vereinbart hätten, als dies dem Teil der Gesamtvergütung entspricht, der nach Abzug des abredegemäß auf den Ausgleichsanspruch anzurechnenden Teils verbleibt.</li>
</ul>
<p>Der BGH hat festgestellt, dass das Berufungsgericht die Wirksamkeit der Abrechnungsabrede im Rahmen des § 89b HGB nicht ausreichend geprüft und keine Feststellungen dazu getroffen hat, dass die Parteien ohne die Vergütung- und Abrechnungsabrede keine höhere Provision vereinbart hätten. Ebenso konnte der BGH nicht ausschließen, dass der zur Anrechnung vorgesehene Teil der Vergütung als vom Kläger geschuldeter Teil der Gesamtvergütung anzusehen war, den die Beklagte behalten durfte.</p>
<h2>Keine zulässige Anrechnung bei Begrenzung des Handelsvertreterausgleichs der Höhe nach</h2>
<p>Des Weiteren hat der BGH in dem zwischen den Parteien geschlossenen Aufhebungsvertrag eine nichtige Begrenzung der Höhe des Ausgleichsanspruchs gesehen, zumal sich die Beklagte dort zur Rückzahlung eines Teilbetrags verpflichtet hatte, der dem Handelsvertreterausgleich zuzurechnen war.</p>
<p>Denn nach dem Wortlaut beinhaltet die Vereinbarung eine teilweise Rückabwicklung von Zahlungen, die die Beklagte als Vorauszahlungen auf einen eventuell fällig werdenden Ausgleichsanspruch erhalten hat. Der BGH hat durch Auslegung des Aufhebungsvertrages ermittelt, dass nicht nur die geleisteten Zahlungen teilweise rückabgewickelt werden, sondern dass darüber hinaus eine abschließende Einigung über den Ausgleichsanspruch der Beklagten zum späteren Zeitpunkt der Vertragsbeendigung und dessen Höhe (€ 1.000,00) erfolgen sollte.</p>
<p>Eine solche Vereinbarung ist gemäß § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB jedoch nichtig, als mit ihr die Höhe des Ausgleichsanspruchs nach oben begrenzt wird.</p>
<h2>Aufhebungsvertrag vor Vertragsende mit Begrenzung des Ausgleichsanspruchs nichtig</h2>
<p>Gemäß § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB kann der Ausgleichsanspruch, der erst mit der rechtlichen Beendigung des Handelsvertreterverhältnisses entsteht, nicht im Voraus ausgeschlossen werden. Damit verstoßen sowohl Vereinbarungen vor Beendigung des Handelsvertreterverhältnisses, durch die der Ausgleichsanspruch ganz ausgeschlossen wird, gegen das Gesetz. Auch Vereinbarungen, mit denen der Ausgleichsanspruch im Ergebnis mehr oder weniger eingeschränkt wird, sind gesetzeswidrig und damit nichtig.</p>
<p>Hinzu kommt hier, dass Vereinbarungen (<a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/beendigung-handelsvertretervertrag/aufhebungsvertrag-aufloesungs-oder-aufhebungsvereinbarung/"><strong>Aufhebungsvertrag</strong></a>) mit Auswirkung auf den Ausgleich und/oder dessen Höhe auch dann nichtig sind, wenn die gleichzeitig vereinbarte Auflösung des Handelsvertretervertrags erst in einem späteren Zeitpunkt wirksam werden soll. Denn der Handelsvertreter soll durch § 89b Abs. 4 Satz 1 HGB vor der Gefahr bewahrt werden, sich aufgrund seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit von dem Unternehmer auf ihn benachteiligende Abreden einzulassen. Nachdem eine solche Gefahr bis zum Ende des Vertragsverhältnisses andauert, genügt auch nicht, dass sich das Vertragsverhältnis seinem bereits bestimmten Ende nähert. Eine begrenzende Regelung über den Handelsvertreterausgleich in einem Aufhebungsvertrag genügt auch dann nicht, wenn dieser nur wenige Tage vor Beendigung des Vertragsverhältnisses getroffen wird.</p>
<p>Aus diesen Gründen hat der BGH die vertragliche Begrenzung des<a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/handelsverteterrecht/handelsvertreterausgleich/"><strong> Ausgleichsanspruchs</strong></a> gemäß § 134 BGB als nichtig angesehen.</p>
<p>Die Nichtigkeit der vertraglichen Regelung erstreckt sich auf den Teil, der den Ausgleichsanspruch der Höhe nach auf die Rückzahlung des Teilbetrags in Höhe von 1.000 € begrenzt hat, selbst wenn damit zugleich Ansprüche auf Rückzahlung von Provisionsvorschüssen erfasst waren.</p>
<p>Im Übrigen hat der BGH den Streitfall an das Berufungsgericht zurückverwiesen, damit weitere Feststellungen getroffen werden können. Dies betrifft zum einen die Prüfung, ob die Vertragsbestimmungen in dem Handelsvertretervertrag als Allgemeine Geschäftsbedingungen anzusehen sind. Ferner sollte durch Auslegung ermittelt werden, ob gegebenenfalls solche Allgemeine Geschäftsbedingungen eine Berechnung eines Teils der Rückzahlung ergeben können, der sich ausschließlich auf Vorschüsse und nicht auf den Handelsvertreterausgleich bezieht.</p>
<h2>Expertentipp:</h2>
<p>Anrechnungsklauseln in Handelsvertreterverträgen, die die Vorauserfüllung eines später möglichen Handelsvertreterausgleichs regeln, sind in der Praxis regelmäßig zu finden. Der Unternehmer erspart sich die Bildung von Rückstellungen und kann die Vorauszahlungen auf den Ausgleich als steuerliche Betriebsausgabe sofort abziehen. Der Handelsvertreter schützt sich mit solchen Vorauszahlungen vor dem Risiko der Insolvenz des Unternehmers.</p>
<p>Allerdings besteht bei solchen Anrechnungsklauseln die Gefahr der Begrenzung des Ausgleichsanspruchs gemäß § 89b Abs. 4 S. 1 HGB und damit die Gefahr der Nichtigkeit. Unternehmer laufen Gefahr, dass bei später festgestellter Nichtigkeit von solchen Vorauszahlungen der zusätzliche Teil der Provision, der als Anzahlung auf den späteren Ausgleich gerechnet werden soll, als regulärer Teil der Gesamtvergütung angesehen wird und vom Handelsvertreter nicht mehr zurückverlangt werden kann. Eine Zahlung des Ausgleichs an den Handelsvertreter kommt dann noch hinzu, soweit die Voraussetzungen dafür vorliegen.</p>
<p>Der Ausschluss, die Beschränkung oder Begrenzung des Ausgleichs durch Formulierungen im Handelsvertretervertrag ist zur Vermeidung der Nichtigkeit zu unterlassen. Für die Gestaltung des Handelsvertretervertrags empfehlen wir daher vorab eine sorgfältige Analyse der Vergütungssituation sowie eine klare und differenzierte Formulierung der regulären Vergütung sowie dazu abgegrenzt der Zusatzvergütung, die ausschließlich auf den Ausgleich angerechnet werden soll.</p>
<p>Zudem ist Vorsicht bei Aufhebungsvereinbarungen geboten, die noch während des laufenden Handelsvertretervertrages geschlossen werden und mit denen zugleich der Anspruch und/oder die Höhe des Handelsvertreterausgleichs begrenzt wird.</p>
<p>Die Klausel über die Anrechnung/Verrechnung von laufend zu zahlende Vergütung auf einen Handelsvertreterausgleich sollte die nachfolgenden Kriterien der Rechtsprechung zwingend berücksichtigen:</p>
<ul>
<li>Die Parteien hätten auch ohne die gegenständliche Vereinbarung der Anrechnung/Verrechnung keine höhere regelmäßige Provision vereinbart.</li>
<li>Die vereinbarte Gesamtvergütung muss deutlich über dem Branchenüblichen liegen.</li>
<li>Es sollten keine besonderen Umstände vorliegen, die einen Sachgrund für die Überschreitung des üblichen Provisionssatzes geben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Eine Vereinbarung über die Anrechnung/Verrechnung zum Ende des Handelsvertretervertrags in einem Aufhebungsvertrag sollte entweder mit gleichzeitiger Beendigung oder erst nach rechtlicher Beendigung getroffen werden. Soll die Beendigung des Handelsvertreterverhältnisses erst zu einem späteren Zeitpunkt wirksam werden, ist eine ausgleichsbegrenzende Regelung unwirksam.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ergänzung der vertraglichen Anrechnungsabrede, dass eine Begrenzung des Ausgleichs vermieden und dem Handelsvertreter die Geltendmachung eines höheren Anspruchs vorbehalten bleibt.</li>
</ul>
<p><a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/handelsverteterrecht/handelsvertretervertrag/">Einzelheiten zum Handelsvertretervertrag finden Sie <strong>hier</strong></a>.</p>
<p><a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/handelsverteterrecht/handelsvertreterausgleich/">Einzelheiten zum Handelsvertreterausgleich und Gestaltungsmöglichkeiten finden Sie <strong>hier</strong></a>.</p>
<p><a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/ra-achim-voigt/"><strong>Mitgeteilt von Achim Voigt, Rechtsanwalt und Spezialist im Handelsvertreterrecht, München</strong></a></p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de/provision/%c2%a7-89-b-provisionsrueckzahlungsanspruch/">Vereinbarte Verrechnung des Ausgleichs gemäß § 89 b HGB und Provisionsrückzahlungsanspruch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.handelsvertreter-rechtsanwalt.de">Handelsvertreter Rechtsanwalt in München</a>.</p>
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